Corona-Schutzimpfung in unserer Praxis

NEWS

Die Situa­ti­on ist lei­der wei­ter sehr dyna­misch und unübersichtlich.

Wir gehen davon aus, dass wir ab April mit dem Imp­fen star­ten kön­nen. Noch ist das Pro­ce­de­re aller­dings nicht spruchreif!

Impftermine und Anspruchsberechtiung

Wir wer­den Gesetz­lich­ver­si­cher­te wie auch Pri­vat­ver­si­cher­te imp­fen. Vor­aus­set­zung bleibt aber Ihre Anspruchs­be­rech­ti­gung nach Para­graf 3 bzw, im wei­te­ren Ver­lauf nach Para­graf 4 der Impf­ver­ord­nung. Uns wird der Impf­stoff von Astra­Ze­ne­ca zur Ver­fü­gung gestellt. Ande­re Impf­stof­fe kön­nen also nicht erfragt werden.
Wir imp­fen nur mit Termin und im Vor­feld geprüf­ter Anspruchs­be­rech­ti­gung! Ohne Termin erfolgt kei­ne Imp­fung!
Wie Sie Impf­ter­mi­ne bei uns ver­ein­ba­ren kön­nen, dar­über wer­den wir zeit­nah infor­mie­ren. Also bit­te noch nicht anrufen.
Wir raten allen, die bereits im Besitz einer Impf­ein­la­dung sind, sich zeit­nah in einem Impf­zen­trum imp­fen zu lassen!

Aktuelle Informationen

Ver­ord­nung Schutz­imp­fung Corona

https://www.kbv.de/media/sp/PraxisInfo_Coronavirus_Impfen_FAQ.pdf

https://www.kvberlin.de/fuer-patienten/corona/corona-impfungen

All­ge­mei­ne Infor­ma­tio­nen rund um das neue Virus

 

Ich habe keine Symptome, möchte aber einen Schnelltest

Asymptomatische Personen haben Anspruch auf Testung mittels PoC-Antigen-Tests (“Schnelltests”)

Nach Para­graf 4a haben alle Bür­ger einen Anspruch auf einen Test. Der Test kann 1x/ Woche in Anpruch genom­men werden.

Der Schnell­test kann ab dem 15.03.2021 1x/ Woche und nach vor­he­ri­ger Ter­min­ver­in­ba­rung bei uns durch­ge­führt werden.

Wir emp­feh­len die Durch­füh­rung in einem Test­zen­trum: https://test-to-go.berlin/

Corona-Schutzimpfung 3.0

NEWS

Die Kas­sen­ärzt­li­che Ver­ei­ni­gung (KV) Ber­lin wird selbst anhand der ihr vor­lie­gen­der Dia­gno­sen, die Impf­ein­la­dung der anspruchs­be­rech­tig­ten (aktu­ell Para­graf 3 der Impf­ver­ord­nung) Men­schen zwi­schen 65 und 70 Jah­ren vor­neh­men. Die KV Ber­lin und die Senats­ver­wal­tung für Gesund­heit haben sich nun dar­auf ver­stän­digt, dass die KV Ber­lin nach auch die Impf­ein­la­dun­gen der chro­nisch Kran­ken zwi­schen 18 und 64 Jah­ren über­neh­men wird. Mit die­ser Vor­ge­hens­wei­se ent­fällt auch in die­ser Per­so­nen­grup­pe die in der Impf­ver­ord­nung vor­ge­se­he­ne Aus­stel­lung ärzt­li­cher Atteste.

Ein Attest durch uns ist also NICHT not­wen­dig und wird auch in Zukunft NICHT not­we­nig werden!

Impftermine für Privatversicherte

Pri­vat­ver­si­cher­te, die auf­grund einer chro­ni­schen Vor­er­kran­kung mit hoher Prio­ri­tät Anspruch auf eine Schutz­imp­fung haben ein ärzt­li­ches Attest, um einen Impf­ter­min zu ver­ein­ba­ren. Damit kön­nen Pri­vat­ver­si­cher­te dann über die Senats­ver­wal­tung einen Impf­ter­min ver­ein­ba­ren. Die KV Ber­lin ist nicht für die Ein­la­dun­gen von Privatpatient:innen zustän­dig, da hier die Daten­grund­la­ge fehlt.
Pri­vat­ver­si­cher­te bekom­men bei uns also ein Attest, das ihre Anspruchs­be­rech­ti­gung nach­weist! Mit die­sem Attest kön­nen Sie rufen Sie bit­te die Impf-hot­line an: 030 / 9028 2200

Aktuelle Informationen

Ver­ord­nung Schutz­imp­fung Corona

https://www.kbv.de/media/sp/PraxisInfo_Coronavirus_Impfen_FAQ.pdf

https://www.kvberlin.de/fuer-patienten/corona/corona-impfungen

All­ge­mei­ne Infor­ma­tio­nen rund um das neue Virus

 

Corona-Schutzimpfung 2.0

NEWS

Die Kas­sen­ärzt­li­che Ver­ei­ni­gung (KV) Ber­lin wird anhand ihr vor­lie­gen­der Dia­gno­sen, die Impf­ein­la­dung der anspruchs­be­rech­tig­ten Men­schen zwi­schen 65 und 70 Jah­ren selbst vornehmen!

Ein Attest durch uns ist dafür NICHT notwendig!

Men­schen mit defi­nier­ten chro­ni­schen Erkran­kun­gen unter 65 Jah­ren, die ana­hand der Impf­ver­ord­nung eben­falls anspruchs­be­rech­tigt sind, wer­den ver­mut­lich auch in ambu­lan­ten Arzt­pra­xen geimpft wer­den. Das genaue Pro­ce­de­re ist diesbzgl. noch NICHT bekannt.

Übrin­gens: Eine Rege­lung für Pri­vat­ver­si­cher­te ist uns noch NICHT bekannt. Die KV ist for­mal für Pri­vat­ver­si­cher­te NICHT zuständig.

Wir hal­ten Sie auf dem Laufenden!

Häu­fi­ge Fra­gen wer­den in den ange­han­ge­nen Links unter “Aktu­el­le Infor­ma­tio­nen” beantwortet.

 

Aktuelle Informationen

https://www.kbv.de/media/sp/PraxisInfo_Coronavirus_Impfen_FAQ.pdf

https://www.kvberlin.de/fuer-patienten/corona/corona-impfungen

All­ge­mei­ne Infor­ma­tio­nen rund um das neue Virus

 

Ich habe Symptome, was tun?

Welche Tests führen wir durch?

Wir füh­ren in unse­rer Pra­xis Tests auf COVID-19 durch. Wir bie­ten dabei sowohl Anti­gen-Schnell­tests wie auch den Abstrich für die PCR-Unter­su­chung im exter­nen Labor (“Gold­stan­dard”) an.

Test auf Antiköper in einer Blutprobe?

Die Durch­füh­rung von Blut­un­ter­su­chun­gen („Anti­kör­per­test“) kann im Ver­dachts­fall sinn­voll sein. Näm­lich dann, wenn COVID-19 ver­mu­tet wird, das Abstrich-Ergeb­nis aber unauf­fäl­lig aus­fällt. In die­ser Situa­ti­on bie­ten wir den Test an. Ein gene­rel­les „Scree­ning“ sym­ptom­lo­ser Men­schen mit­tels Blut­un­ter­su­chung hal­ten wir aktu­ell für nicht sinn­voll und wird in unse­rer Pra­xis nicht durchgeführt.

Wann wird gestestet?

Wir tes­ten nach den Maß­ga­ben der natio­na­len Test­stra­te­gie. Im Wesent­li­chen bedeu­tet dies, dass wir Sie bei Beschwer­den oder Risi­ko­kon­tak­ten auf das Vor­lie­gen einer COVID-19-Erkran­kung mit­tels PCR testen.

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronatest.html

Junge und sonst gesunde Patient:innen

Wir sind der Mei­nung, dass nie­der­schwel­lig, aber sinn­voll und resour­cen­scho­nend getes­tet wer­den soll­te. Das heißt, jun­ge und sonst gesun­de Patient:innen soll­ten in der aktu­el­len Pha­se bei Atem­wegin­fek­tio­nen nicht leicht­fer­tig mit den Beschwer­den umge­hen. Mit einer gewis­sen Wahr­schein­lich­keit kann in der aktu­el­len Pan­de­mie COVID-19 vor­lie­gen. Eine Tes­tung ist nicht zwin­gend not­wen­dig. Ein mil­der Ver­lauf ist sehr wahr­schein­lich. Aber: Auch bei gering aus­ge­präg­ten Beschwer­den kön­nen gera­de jun­ge und mobi­le Men­schen das Virus leicht weiterverbreiten.

Blei­ben Sie also zu Hau­se bis Sie sicher sym­ptom­frei sind und hal­ten Sie sich bit­te an die offi­zi­el­len Hygie­ne­re­geln. Mei­den Sie ande­re Men­schen so gut es geht. Das Tra­gen der emp­foh­le­nen Schutz­mas­ken hal­ten wir für abso­lut sinn­voll. Wir tra­gen die­se auch, durchgehend!

Ältere und vorerkrankte Menschen

Älte­re und vor­er­krank­te Men­schen soll­ten sich bei Beschwer­den wie Erkäl­tungs­sym­pto­me, Fie­ber, Hals­schmer­zen und Ver­lust von Geruchs- und Geschmacksinn in jedem Fall zügig tes­ten. Denn bei einer etwai­gen Ver­schlech­te­rung des Zustands kann so rasch und geplant reagiert werden.

Testungen als individuelle Gesundheitsleistung?

Bei Beschwer­den wer­den die Kos­ten für eine Tes­tung durch die Kran­ken­kas­se bzw. offi­zi­el­le Trä­ger übenom­men. Möch­ten Sie sich ohne Beschwer­den tes­ten las­sen, z.B. vor dem Besuch der Groß­el­tern, bie­ten wie Tes­tun­gen als indi­vi­du­el­le Gesund­heits­leis­tung an. Die Kos­ten wer­den in die­sem Fall nicht von Ihrer Kran­ken­kas­se über­nom­men. Die bei uns anfal­len­den Kos­ten kön­nen Sie am Emp­fang oder in der Sprech­stun­de erfra­gen. Bit­te beach­ten Sie, dass beim PCR-Test zusätz­li­che Kos­ten durch das exter­ne Labor entstehen.

Unterstützung via Telefon?

Wir unter­stüt­zen Sie ger­ne per Tele­fo­nat zu allen Fra­gen rund um die­ses Thema.

Fol­ge-Ver­ord­nun­gen (Haus­kran­ken­pfle­ge, Phy­sio­the­ra­pie etc.), — Rezep­te und — Über­wei­sun­gen kön­nen auf Wunsch in der aktu­el­len Situa­ti­on tele­fo­nisch ange­for­dert wer­den. Der Ver­sand erfolgt anschlie­ßend per Post. Somit kön­nen die Abläu­fe weit­ge­hend kon­takt­los blei­ben. Zumin­dest das Ein­le­sen der elek­to­ni­schen Gesund­heits­kar­te in der Pra­xis bleibt aber oft­mals als not­wen­di­ge Voraussetzung.

Aktuelle Informationen

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronatest.html

https://www.kvberlin.de/fuer-patienten/corona/corona-impfungen

All­ge­mei­ne Infor­ma­tio­nen rund um das Virus

 

Impfungen gegen COVID-19

Impfstoffe

Wir sind abso­lu­te Befür­wor­ter des Imp­fens! Auch wir haben uns mit imp­fen las­sen. Und ja, auch mit dem Impf­stoff von Astra­Ze­ne­ca. Impf­re­ak­tio­nen sind unan­ge­nehm, kei­ne Fra­ge. Aber nach unse­rer Erfah­rung sind die­se abso­lut aus­zu­hal­ten und rasch wie­der ver­schwun­den. Alle bis dato zuge­las­se­nen Impf­stof­fe bie­ten einen zuver­läs­si­gen Schutz vor den schwe­ren Ver­läu­fen von COVID-19. Sie schüt­zen uns somit genau vor dem, was wir fürch­ten. Also, las­sen Sie sich impfen!

Impfreihenfolge

Die Rang­fol­ge, wer wann und womit geimpft wird, hat für viel Ver­un­si­che­rung gesorgt. Nun haben sich die Abläu­fe eini­ger­ma­ßen ein­ge­pen­delt. Einen Überlick fin­den Sie hier:

https://www.kvberlin.de/fuer-patienten/corona/corona-impfungen

Attes­te über Vor­er­kran­kun­gen als Anspruchs­nach­weis für eine vor­ran­gi­ge Coro­na-Schutz­imp­fung wer­den erst ab den Prio­ri­sie­rungs­stu­fen 2 und 3 not­wen­dig. Dies ist aktu­ell noch nicht der Fall. Wir infor­mie­ren Sie recht­zei­tig, sobald Sie ein solch­tes Attest bei uns bekom­men können.

Wann wird in der Hausarztpraxis geimpft?

Das wis­sen wir noch nicht! Es ist aber davon aus­zu­ge­hen, dass in den nächs­ten Wochen eine offi­zi­el­le Stra­te­gie vor­liegt, die uns Haus­arzt­pra­xen als Ort der Imp­fun­gen ein­be­zieht, um der Viel­zahl der deutsch­land­weit not­wen­di­gen Imp­fun­gen über­haupt nach­kom­men zu können.

Aktuelle Informationen

https://www.kvberlin.de/fuer-patienten/corona/corona-impfungen

All­ge­mei­ne Infor­ma­tio­nen rund um das neue Virus

 

Wartezeit | Notfallsprechstunde

Liebe Patientin, lieber Patient,

wir möch­ten Sie Ihrem Behand­lungs­be­darf ent­spre­chend gut betreu­en. Um allen Pati­en­ten einen best­mög­li­chen Infek­ti­ons­schutz zu gewäh­ren, arbei­ten wir mit drei von­ein­an­der abge­grenz­ten Sprechstundenarten:

Sprechstundenarten

  1. Regel­sprech­stun­de
    für Pati­en­ten ohne Infek­ti­ons­zei­chen und ohne dring­li­chen Besuchsbedarf
  2. Akut­sprech­stun­de
    für Pati­en­ten ohne Infek­ti­ons­zei­chen und dring­li­chen Besuchs­be­darf (z.B. Arbeits­un­fä­hig­keit, aku­te Rückenschmerzen)
  3. Infekt­sprech­stun­de
    für Pati­en­ten mit Infek­ti­ons­zei­chen, z.B. Hus­ten, Schnup­fen, Fie­ber, Durchfall

Unser Terminsystem

Um zu ver­mei­den, dass sich zu vie­le Pati­en­ten gleich­zei­tig in der Pra­xis auf­hal­ten, füh­ren wir ein strik­tes Ter­min­sys­tem durch:
  1. Nur mit Termin in die Sprech­stun­de, egal in wel­che Sprech­stun­de Sie kom­men möchten.
  2. Bit­te rufen Sie uns grund­sätz­lich vor­her an, um einen Termin abzustimmen.
  3. Auch bei aku­ten Beschwer­den rufen Sie uns bit­te vor­her an. Soll­ten Sie nicht durch­kom­men und ein bedroh­li­cher Fall vor­lie­gen, wäh­len Sie bit­te 116 117 oder 112.
  4. Bit­te fin­den Sie sich 3–5 Minu­ten vor Ihrem Termin bei uns ein.
  5. Wenn Sie frü­her ein­tref­fen, war­ten Sie bit­te vor der Pra­xis.
Vie­len Dank für Ihre Unterstützung!

Informationen zu Masern

Neue Empfehlungen und Gesetze

Wir imp­fen, füh­ren Anti­kör­per-Tes­tun­gen durch und stel­len die not­wen­di­gen Beschei­ni­gun­gen aus. Imp­fen ist nicht kos­ten­pflich­tig und wird von Ihrer Kran­ken­kas­se über­nom­men. Blut­un­ter­su­chun­gen und Beschei­ni­gun­gen sind jedoch kostenpflichtig:

  • Ein­fa­che Beschei­ni­gung: 8,16 EURO
  • Bei zusätz­li­cher Bera­tung und Blut­ent­nah­me: 46,46 €

Gut auf­ge­ar­bei­te­te Infor­ma­tio­nen fin­den Sie auf masernschutz.de

Zusammenfassung des Ratgebers des Robert-Koch-Institutes

Wer sollte sich impfen lassen?

„….eine ein­ma­li­ge MMR (Mumps, Masern, Röteln)-Standardimpfung für Erwach­se­ne soll­te bei allen nach 1970 gebo­re­nen unge­impf­ten bzw. in der Kind­heit nur ein­mal geimpf­ten Per­so­nen ≥18 Jah­re oder nach 1970 gebo­re­nen Per­so­nen ≥18 Jah­re mit unkla­rem Impfstaus nach­ge­holt werden.

Fer­ner ist nach STI­KO-Emp­feh­lung seit Janu­ar 2020 die zwei­ma­li­ge Imp­fung im Abstand von mind. 4 Wochen für nach 1970 gebo­re­ne Per­so­nen (ein­schließ­lich Aus­zu­bil­den­de, Praktikant:innen, Stu­die­ren­de und ehren­amt­lich Täti­ge) in fol­gen­den beruf­li­chen Tätig­keits­be­rei­chen angezeigt:

  • Medi­zi­ni­sche Einrichtungen
  • Tätig­kei­ten mit Kon­takt zu poten­zi­ell infek­tiö­sem Material
  • Ein­rich­tun­gen der Pflege
  • Gemein­schafts­ein­rich­tun­gen
  • Ein­rich­tun­gen zur gemein­schaft­li­chen Unter­brin­gung von Asyl­be­wer­bern, Aus­rei­se­pflich­ti­gen, Flücht­lin­gen und Spätaussiedlern
  • Fach‑, Berufs- und Hochschulen

Die Gesund­heits­äm­ter und Gemein­schafts­ein­rich­tun­gen (nach §33 IfSG) sol­len die betreu­ten Per­so­nen oder deren Sor­ge­be­rech­tig­ten gemein­sam über die Bedeu­tung eines voll­stän­di­gen, alters­ge­mä­ßen, nach den Emp­feh­lun­gen der Stän­di­gen Impf­kom­mis­si­on aus­rei­chen­den Impf­schut­zes und über die Prä­ven­ti­on über­trag­ba­rer Krank­hei­ten auf­klä­ren (§34 Abs. 10 IfSG).

Nachweispflicht von Impfungen gegen Masern

Mit Inkraft­tre­ten des Geset­zes für den Schutz vor Masern und zur Stär­kung der Impf­prä­ven­ti­on („Masern­schutz­ge­setz“) gilt seit dem 01.03.2020 die Nach­weis­pflicht eines aus­rei­chen­den Masern­schut­zes für nach dem 31.12.1970 gebo­re­ne Per­so­nen, die min­des­tens ein Jahr alt sind und […] in einer Gemein­schafts­ein­rich­tung nach § 33 Num­mer 1 bis 3 IfSG (Infek­ti­ons­schutz­ge­setz) betreut wer­den; zu die­sen Ein­rich­tun­gen zählen:

  • Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen und Horte
  • bestimm­te For­men der Kindertagespflege
  • Schu­len und sons­ti­ge Aus­bil­dungs­ein­rich­tun­gen, in denen über­wie­gend min­der­jäh­ri­ge Per­so­nen betreut werden
  • die bereits vier Wochen in einem betreut werden
  • in einer Gemein­schafts­un­ter­kunft für Asyl­be­wer­ber und Flücht­lin­ge oder Spät­aus­sied­ler unter­ge­bracht sind
  • die in Gesund­heits­ein­rich­tun­gen wie Kran­ken­häu­ser und Arztpraxen
  • in Gemein­schafts­ein­rich­tun­gen oder Gemein­schafts­un­ter­künf­ten (sie­he oben) tätig sind.

Per­so­nen, die auf­grund einer medi­zi­ni­schen Kon­tra­in­di­ka­ti­on nicht geimpft wer­den kön­nen und einen ent­spre­chen­den Nach­weis vor­le­gen, sind von den Rege­lun­gen aus­ge­nom­men. Die betrof­fe­nen Per­so­nen müs­sen der Lei­tung der jewei­li­gen Ein­rich­tung vor dem tat­säch­li­chen Beginn ihrer Betreu­ung oder ihrer Tätig­keit fol­gen­den Nach­weis vorlegen:

  • einen Impf­aus­weis oder ein ärzt­li­ches Zeug­nis, auch in Form einer Anla­ge zum Unter­su­chungs­heft für Kin­der, dar­über, dass bei ihnen ein Impf­schutz gegen Masern besteht
  • Kin­der ab einem Jahr müs­sen eine Masern­schutz­imp­fung, Kin­der ab 2 Jah­ren sowie Erwach­se­ne 2 Masern­imp­fun­gen nachweisen
  • ein ärzt­li­ches Zeug­nis dar­über, dass bei ihnen eine Immu­ni­tät gegen Masern vor­liegt (auf­grund einer Titer­be­stim­mung) oder:
  • sie auf­grund einer medi­zi­ni­schen Kon­tra­in­di­ka­ti­on nicht geimpft wer­den kön­nen oder:
  • eine Bestä­ti­gung einer staat­li­chen Stel­le oder der Lei­tung einer ande­ren vom Gesetz betrof­fe­nen Ein­rich­tung dar­über, dass ein Nach­weis bereits vor­ge­le­gen hat…“